Überall, wo Wasser für längere Zeit genutzt werden soll, muss auf eine entsprechende Wasserpflege geachtet werden. Wasser in Behältnissen, kann sich nämlich nicht durch die Bewegung, wie bei einem fließenden Gewässer üblich, mit Sauerstoff anreichern oder Schadstoffe abgeben. Daher ist es für Mensch und Tier wichtig, dass Wasser in Aquarien, Whirlpools, Swimming-Pools oder Schwimmbädern entsprechend aufbereitet wird, damit es hygienisch und gesundheitlich unbedenklich bleibt.
Die Wasserpflege kann auf unterschiedliche Arten passieren. Welche Methoden genutzt werden, richtet sich hier natürlich zunächst einmal nach dem Volumen des zu pflegenden Wassers, sowie die Anforderungen der Bewohner oder Nutzer des Wassers. Schließlich soll die Wasseraufbereitung ja die Gesundheit der Aquarienbewohner bzw. der Schimmer schützen.
Die Wasserpflege wird auf mechanische und chemische Arten durchgeführt. Für die mechanische Reinigung werden Bürsten, Keschern, Bodensaugern und Filtersysteme eingesetzt. Die Umwälzung und Filtration des Wassers ist hier ein sehr wichtiger Bestandteil der Reinigungsmaßnahmen, da diese kontinuierlich durchgeführt werden. Allerdings dient die mechanische Reinigung eher der Vorbereitung auf die eigentliche Wasserpflege mit speziellen Pflegemitteln, die dem Wasser nach Bedarf zugesetzt werden.
Bevor die Pflegemittel zugesetzt werden, ist es notwendig, zunächst die Zusammensetzung des Wassers zu testen. Wichtige Faktoren sind hierbei der Ph-Wert, der Sauerstoffgehalt, Chlorgehalt und die Wasserhärte. Das gesamte Wasserpflegeprogramm sollte deshalb sorgfältig auf einander abgestimmt werden. Denn nur wenn alle Werte kontinuierlich auf einem gesundheitlich unbedenklichen Level gehalten werden, ist eine optimale Nutzung des Wassers gewährleistet. Damit eine Schädigung von Mensch oder Tier ausgeschlossen ist, ist natürlich auf eine geprüfte Verträglichkeit aller verwendeten Wasserpflegemittel und chemischen Substanzen zu achten.